Insgesamt traten am Samstag 140 Kinder in den Altersklassen U08-U18 an, um über das Wochenende den jeweiligen Bezirksmeister zu ermittelt. Sonntag gegen 15:30 Uhr fanden die letzten Siegerehrungen statt und die jeweiligen Gewinner standen fest und wurden ausgezeichnet. Kinder aus dem gesamten Bezirk kamen nach Stadtilm und brachten auch am Wochenende leben in die Grundschule. Aus Vereinen aus Erfurt, Weimar, Apolda, Ilmenau, Stützerbach, Sömmerda, Frankenhain, Arnstadt, Vieselbach und natürlich die SG Blau-Weiß Stadtilm spielten die Kinder in 5 bzw. 7 Runden über das Wochenende verteilt die jeweiligen Meister des Bezirkes aller Altersklassen aus, und gleichzeitig wurden die qualifizierten Spieler zur Thüringer Einzelmeisterschaft ermittelt und bekannt gegeben.
Deutsche Vereinsmeisterschaft U14 – Weimarer Team kämpft gegen Top-Teams
Vom 26. bis 30. Dezember 2024 trat die U14-Mannschaft des SSV Vimaria 91 Weimar bei der Deutschen Vereinsmeisterschaft (DVM) in Heidelberg an. Mit einem Setzlistenplatz 13 und einer Durchschnitts-DWZ von 1676 startete das Team – bestehend aus Mads, Erdem, Leonas, Georg und Carlo – voller Motivation in das Turnier.
Tag 1: Anreise und erste Vorbereitungen
Die Anreise am 26. Dezember verlief aufgrund einer ICE-Verspätung länger als geplant. Nach sechs Stunden Fahrt erreichte das Team Heidelberg und stimmte sich beim Abendessen und mit Teamspielen wie Tandem- und Blitzschach auf die kommenden Runden ein.
Tag 2: Starker Auftakt
Der Turnierstart am 27. Dezember verlief vielversprechend. In der ersten Runde traf Weimar auf Einheit Bautzen und setzte sich klar mit 3,5 - 0,5 durch. Leonas, Erdem und Carlo gewannen ihre Partien, während Mads nach langem Kampf ein Remis erreichte. In der zweiten Runde am Nachmittag folgte das Duell gegen SF 59 Kornwestheim (Setzlistenplatz 4). Hier glänzte Mads mit einem Sieg gegen einen klar stärkeren Gegner, der bereits bei Europameisterschaften gespielt hatte. Erdem verlor in einem schwierigen Endspiel, während Leonas ein Remis und Georg einen Sieg beisteuerten. Endstand: 2,5 - 1,5.
Unsere Mannschaft hatte sich nach teilweise sehr spannenden und nervenaufreibenden Spielen bei den Bezirksmeisterschaften und der Thüringer Mannschaftsmeisterschaft für die Mitteldeutschen Meisterschaften in Pirmasens qualifiziert. Schon diese Erfolge waren eine großartige Leistung für uns, da einige der Partien nur knapp zu unseren Gunsten ausgingen. Doch in Pirmasens gelang uns dann eine echte Überraschung: Gegen starke Konkurrenz konnten wir uns den Titel sichern (LINK Artikel Primasens)und uns damit die Teilnahme an den Deutschen Vereinsmeisterschaften verdienen. Die Vorfreude auf dieses prestigeträchtige Turnier war bei allen riesig.
Gleich in der ersten Runde zog unsere Mannschaft ein absolutes Traumlos: Wir durften gegen den traditionsreichen Hamburger SK antreten, einen der bekanntesten Vereine im deutschen Schach. Die Partien waren von Anfang bis Ende hart umkämpft. Am Ende schafften wir es, ein 2:2-Unentschieden zu erkämpfen – für uns eine kleine Sensation. Es war ein großartiger Auftakt ins Turnier und zeigte, dass wir durchaus in der Lage waren, mit starken Teams mitzuhalten.
Die Meuselwitzer Mädchen Sophia Scheiding, Gabriela Ignatova und Victoria Sniegowski mit Gastspielerin Celiene Brauer von Turm Erfurt hatten sich Anfang September bei der MDVM durch einen zweiten Platz in Pirmasens für die Finalrunde qualifiziert. Diese fand in diesem Jahr wie gewohnt zwischen den Feiertagen in Neumünster (Schleswig-Holstein) statt.
Aufgrund der weiten Anreise entschied man sich ohne Ersatzspielerin zu fahren, was keine Fehlentscheidung war. Am zweiten Feiertag starteten wir früh und nachdem Celiene eingesammelt war, konnten wir mit viel Quatsch und Spielen die lange Fahrt überbrücken.
Die Jugendherberge „Kiek In“ in Neumünster war Spiel- und Übernachtungsort zugleich. Insgesamt waren wir dort sehr zufrieden, wenngleich der Spielsaal von vielen Mädchen als „zu kalt“ wahrgenommen wurde. Auch an der Organisation und Ausrichtung gab es nichts auszusetzen.
Die Mädchen haben sich mit ihren Leistungen in der Vergangenheit schon selbst belohnt, denn ein Startplatz in der vorderen Tabellenhälfte (Setzliste 8 von 20) ist für unseren Verein eine tolle Leistung! Das Feld ist jedoch sehr dicht beieinander, sodass dass das Ziel - ein einstelliger Tabellenplatz - kein Selbstläufer wird.
Das Turnier startete vielversprechend, denn der SV Nürtingen 1920 konnte „clean“ mit 4:0 souverän bezwungen werden. In Runde 2 trafen wir auf den späteren Deutschen Meister dieser Altersklasse – Chemnitzer SC Aufbau 95, welcher uns mit einem Tick mehr Cleverness 1:3 besiegen konnte. Damit war klar, dass wir bis zum Ende dieser Meisterschaft in diesen Punkten zulegen mussten.
Am 14.12. und 15.12. trafen sich 17 Mädchen der Altersklassen U8 bis U18 aus Sachsen, Brandenburg und Thüringen zum Mädchen Grand-Prix in Leipzig. Dieser bot damit eine interessante Plattform, auf der junge Schachspielerinnen ihr Können unter Beweis stellen können. Das Turnier begann in vorweihnachtlicher Atmosphäre in den Räumen der Volkssolidarität. Die Organisation lag in den Händen des Jugendschachbunds Sachsen, unterstützt von der Thüringer Schachjugend. Die freundliche und motivierende Atmosphäre regte neben dem Wettkampf auch zum Austausch über allerlei schachliche Themen an. So wurde natürlich die gerade beendete Weltmeisterschaft heiß diskutiert.
Gespielt wurden fünf Runden im Schweizer System mit einer Bedenkzeit von 75 Minuten für 40 Züge und 15 Minuten für den Rest der Partie. Schon die jüngsten Teilnehmerinnen in der U10 zeigten beim Spiel großen Ehrgeiz und taktisches Geschick. Insgesamt wurde auf sehr hohem Niveau Schach gespielt. Die Siegerinnen nach fünf Runden waren: