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DVM 2024
Vom Donnerstag, 26. Dezember 2024 -  08:00am
Bis Montag, 30. Dezember 2024 - 05:00pm
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DVM  26. – 30.12.2024

U20 - ESV Gera

U16w - Meuselwitzer SV


DVM u16w Neumünster 2024 – Meuselwitzer SV

Die Meuselwitzer Mädchen Sophia Scheiding, Gabriela Ignatova und Victoria Sniegowski mit Gastspielerin Celiene Brauer von Turm Erfurt hatten sich Anfang September bei der MDVM durch einen zweiten Platz in Pirmasens für die Finalrunde qualifiziert. Diese fand in diesem Jahr wie gewohnt zwischen den Feiertagen in Neumünster (Schleswig-Holstein) statt.

Aufgrund der weiten Anreise entschied man sich ohne Ersatzspielerin zu fahren, was keine Fehlentscheidung war. Am zweiten Feiertag starteten wir früh und nachdem Celiene eingesammelt war, konnten wir mit viel Quatsch und Spielen die lange Fahrt überbrücken.

Die Jugendherberge „Kiek In“ in Neumünster war Spiel- und Übernachtungsort zugleich. Insgesamt waren wir dort sehr zufrieden, wenngleich der Spielsaal von vielen Mädchen als „zu kalt“ wahrgenommen wurde. Auch an der Organisation und Ausrichtung gab es nichts auszusetzen.

Die Mädchen haben sich mit ihren Leistungen in der Vergangenheit schon selbst belohnt, denn ein Startplatz in der vorderen Tabellenhälfte (Setzliste 8 von 20) ist für unseren Verein eine tolle Leistung! Das Feld ist jedoch sehr dicht beieinander, sodass dass das Ziel - ein einstelliger Tabellenplatz - kein Selbstläufer wird.

Das Turnier startete vielversprechend, denn der SV Nürtingen 1920 konnte „clean“ mit 4:0 souverän bezwungen werden. In Runde 2 trafen wir auf den späteren Deutschen Meister dieser Altersklasse – Chemnitzer SC Aufbau 95, welcher uns mit einem Tick mehr Cleverness 1:3 besiegen konnte. Damit war klar, dass wir bis zum Ende dieser Meisterschaft in diesen Punkten zulegen mussten.


In Runde 3 geht Sophia's (kleiner) Traum in Erfüllung: „Einmal gegen Bayern München spielen!“ Auch wenn es ‚nur‘ die zweite Vertretung war, so wurde dieser Traum mit einem 2,5:1,5-Sieg noch veredelt.

In der Nachmittagspartie waren wir gegen einen weiteren Traditionsverein – SG Porz –wieder der Außenseiter und leider mussten wir dieses Match mit demselben Ergebnis wie gegen Chemnitz quittieren.

Vor der richtungsweisenden 5. Runde war die Anspannung deutlich spürbar. Gegen die Schachakademie Paderborn war ein Match auf Augenhöhe zu erwarten. Einsatzwille, Motivation und Spiellaune waren bisher vorbildlich! Dennoch zollten die Mädchen – und das nicht nur in unserem Verein – der allgemein umgreifenden Erkältung etwas Tribut!

Dabei verlief eigentlich alles optimal: Sophia hatte gegen die aktuelle Deutsche U10-Meisterin nach wenigen Zügen eine ganze Figur mehr! Das hätte der Mannschaft eigentlich Sicherheit geben sollen. Pustekuchen! Die Partien an Brett 2 - 4 wurden innerhalb kürzester Zeit eingestellt.

Der Vormittag wurde also fürs Ausruhen, Stärken und neue Kräfte sammeln genutzt, um nun frisch motiviert gegen die SG Solingen einen Sieg zu erzwingen. Dieser ist durch eine geschlossene und disziplinierte Mannschaftsleistung erreicht worden, wenngleich wir bei mindestens 2 Partien den Sieg ausgelassen haben: Sophia und Victoria. Deren Punkteteilung war aber keineswegs problematisch und als Gabriela den "Dosenöffner" in der gegnerischen Stellung gefunden hatte, hing alles an Celiene, die in einer hochkomplexen Stellung aber die Nerven behielt und den Mannschaftssieg perfekt machte.

In der Abschlussrunde wartete dann noch ein echter Brocken: Die TSG Oberschönweide, welche als Setzlistenerste und klarer Favorit unbedingt einen Sieg gegen uns benötigte, um noch Hoffnung auf die Medaillenplätze zu haben. Nun galt es die Fokushosen anzuziehen und festzuzurren!

Unsere Mädchen hingegen benötigten diese auch, um sich doch noch in die Top 10 zu kämpfen. Während Trainer Frank Große den Vormittag damit verbrauchte, die leergelaufene Autobatterie wieder in Gang zu bringen, überzeugten die Mädchen mit einer kompakten Mannschaftsleistung, welche mit einem 2:2 belohnt wurde. Dabei hatten die Stellungen sogar noch Potential für mehr.

In der Abschlusstabelle reichte dieser Punkt zwar „nur“ für Platz 11, aber dennoch kann man zufrieden sein, dann Niederlagen gegen die späteren Deutschen Meister, Platz 3 und ein Remis gegen Platz 4 zeigen, dass man sich gegen harte Konkurrenz zu behaupten hatte.

Eine insgesamt sehr geschlossene Mannschaftsleistung zeigt welches Potential in den Mädchen steckt und der Meuselwitzer Schachverein beendet das insgesamt sehr erfolgreiche Jahr mit einer weiteren Duftmarke auf der Landkarte Deutschlands …

 

U14 -  SSV Vimaria 91 Weimar


 

Deutsche Vereinsmeisterschaft U14 – Weimarer Team kämpft gegen Top-Teams

Vom 26. bis 30. Dezember 2024 trat die U14-Mannschaft des SSV Vimaria 91 Weimar bei der Deutschen Vereinsmeisterschaft (DVM) in Heidelberg an. Mit einem Setzlistenplatz 13 und einer Durchschnitts-DWZ von 1676 startete das Team – bestehend aus Mads, Erdem, Leonas, Georg und Carlo – voller Motivation in das Turnier.

Tag 1: Anreise und erste Vorbereitungen

Die Anreise am 26. Dezember verlief aufgrund einer ICE-Verspätung länger als geplant. Nach sechs Stunden Fahrt erreichte das Team Heidelberg und stimmte sich beim Abendessen und mit Teamspielen wie Tandem- und Blitzschach auf die kommenden Runden ein.

Tag 2: Starker Auftakt

Der Turnierstart am 27. Dezember verlief vielversprechend. In der ersten Runde traf Weimar auf Einheit Bautzen und setzte sich klar mit 3,5 - 0,5 durch. Leonas, Erdem und Carlo gewannen ihre Partien, während Mads nach langem Kampf ein Remis erreichte. In der zweiten Runde am Nachmittag folgte das Duell gegen SF 59 Kornwestheim (Setzlistenplatz 4). Hier glänzte Mads mit einem Sieg gegen einen klar stärkeren Gegner, der bereits bei Europameisterschaften gespielt hatte. Erdem verlor in einem schwierigen Endspiel, während Leonas ein Remis und Georg einen Sieg beisteuerten. Endstand: 2,5 - 1,5.

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Tag 3: Rückschläge und Überraschungen

Der 28. Dezember begann mit einem schweren Match gegen den Top-Favoriten Erkenschwick. Trotz zunächst guter Ausgangsstellungen kippte das Spiel, und Weimar musste sich mit 0,5 - 3,5 geschlagen geben. Einzig Carlo holte ein Remis. Doch das Team ließ sich nicht entmutigen und zeigte am Nachmittag gegen den Drittplatzierten SC Noris-Tarrasch Nürnberg seine Stärke. Mads holte gegen den besten Spieler des Turniers (Elo 2180) ein Remis. Erdem und Leonas gewannen ihre Partien durch starke Angriffe. Nur Georg verlor knapp. Das 2,5 - 1,5 bedeutete einen wichtigen Erfolg.

Tag 4: Krankheitsbedingte Ausfälle

Am 29. Dezember stand das Duell gegen die SG Porz (Setzlistenplatz 4) an. Mads, bereits angeschlagen, verlor gegen einen Gegner, der alle Partien bis dahin gewonnen hatte. Erdem erreichte ein Remis, während Leonas und Carlo verloren. Das 0,5 - 3,5 war ein Dämpfer. Nach der Runde musste Mads krankheitsbedingt abreisen, wodurch das Team in den verbleibenden Partien geschwächt war.

In der sechsten Runde gegen die Schachzwerge Magdeburg (Setzlistenplatz 6) kämpfte das Team tapfer, doch trotz zwischenzeitlicher Gewinnstellungen bei Erdem und Carlo gingen alle Partien verloren. Das klare 0 - 4 zeigte, wie schwer der Ausfall von Mads wog.

Tag 5: Abschluss und Platzierung

Am letzten Turniertag (30. Dezember) traf Weimar auf die TSG Oberschöneweide (Setzlistenplatz 13). Carlo gewann seine Partie souverän, während Erdem ein solides Remis erreichte. Georg und Leonas spielten jedoch zu passiv und verloren. Das knappe 1,5 - 2,5 bedeutete Platz 13 in der Endtabelle.

Erfolge im Ersatzspielerturnier

Während der gesamten Meisterschaft fand zusätzlich ein Ersatzspielerturnier statt, wo Georg und Carlo dort starke Leistungen zeigten. Mit einem hervorragenden 3. Platz bewies er seine Spielstärke und rundete das Turnier für Weimar positiv ab. Sowohl Carlo als auch Georg gewannen alle ihre Partien in dem Turnier, jedoch spielten Carlo und Georg wegen dem vorzeitigen Ausfall von Mads mindestens eine Runde weniger, sodass keine höhere Platzierung möglich war.

Fazit: Starke Gegner und wertvolle Erfahrungen

Weimar musste fast ausschließlich gegen Top-Teams antreten, was vielen anderen Mannschaften erspart blieb. Dennoch gelang es dem Team, starke Gegner unter Druck zu setzen und mehrere Siege zu erzielen. Besonders hervorzuheben sind Mads' Sieg gegen einen Top-4-Europameisterschaftsspieler, Erdems kreative Angriffspartien, Leonas‘ mutige Taktikversuche, Georgs Doppelerfolg im Ersatzturnier und Carlos solide Leistungen. Der 13. Platz spiegelt nicht die Qualität der gezeigten Spiele wider, sondern unterstreicht vielmehr den harten Spielplan. Die Mannschaft sammelte wertvolle Erfahrungen und bewies ihren Kampfgeist. Mit dieser Basis kann Weimar optimistisch auf zukünftige Herausforderungen blicken. Ein großes Dankeschön gilt allen Spielern, Trainern, Eltern und Betreuern für ihre Unterstützung! Der Verein blickt stolz auf die erbrachte Leistung und das engagierte Auftreten des Teams während des gesamten Turniers. Besonders beeindruckend war der Zusammenhalt der fünf Spieler, die als enge Freunde nicht nur gemeinsam litten, sondern sich auch gegenseitig motivierten. Diese starke Teamdynamik zeigte sich in den emotionalen Momenten ebenso wie beim gemeinsamen Wiederaufbau nach Rückschlägen.

Das Ergebnis war für die Spieler zweitrangig – wichtiger war das gemeinsame Erlebnis und der Teamgeist, der sie stets zusammenhielt. Mit dieser Einstellung ist der Weg für zukünftige Erfolge geebnet. Schon im nächsten Jahr wollen wir noch stärker angreifen und zeigen, dass nur wenige Nuancen fehlten, um auch gegen die besten Teams zu punkten. Langfristig ist das Ziel klar: Ein Platz auf dem Treppchen bei einer DVM 

 

U12 - SC Turm Erfurt


DVM u12 Heidelberg 2024 – SC Turm Erfurt

Unsere Mannschaft hatte sich nach teilweise sehr spannenden und nervenaufreibenden Spielen bei den Bezirksmeisterschaften und der Thüringer Mannschaftsmeisterschaft für die Mitteldeutschen Meisterschaften in Pirmasens qualifiziert. Schon diese Erfolge waren eine großartige Leistung für uns, da einige der Partien nur knapp zu unseren Gunsten ausgingen. Doch in Pirmasens gelang uns dann eine echte Überraschung: Gegen starke Konkurrenz konnten wir uns den Titel sichern (LINK Artikel Primasens) und uns damit die Teilnahme an den Deutschen Vereinsmeisterschaften verdienen. Die Vorfreude auf dieses prestigeträchtige Turnier war bei allen riesig.

Gleich in der ersten Runde zog unsere Mannschaft ein absolutes Traumlos: Wir durften gegen den traditionsreichen Hamburger SK antreten, einen der bekanntesten Vereine im deutschen Schach. Die Partien waren von Anfang bis Ende hart umkämpft. Am Ende schafften wir es, ein 2:2-Unentschieden zu erkämpfen – für uns eine kleine Sensation. Es war ein großartiger Auftakt ins Turnier und zeigte, dass wir durchaus in der Lage waren, mit starken Teams mitzuhalten.

In der zweiten Runde wartete der SC Borussia Lichtenberg auf uns – ein Gegner, der uns bereits im Vorfeld Respekt einflößte. Mit ihrer deutlichen Überlegenheit an jedem Brett war klar, dass es eine schwierige Begegnung werden würde. Trotz unseres Kampfgeistes mussten wir uns am Ende klar mit 0,5:3,5 geschlagen geben.

Leider konnten wir den Schwung aus der ersten Runde nicht mitnehmen, und in den folgenden Partien war uns das Glück nicht hold. Sowohl gegen Karlsruhe als auch gegen Bebenhausen mussten wir weitere Niederlagen hinnehmen. Diese Ergebnisse warfen uns ans Tabellenende zurück und dämpften unsere Hoffnungen auf eine gute Platzierung.

In der fünften Runde wendete sich das Blatt endlich zu unseren Gunsten. Gegen den Gastgeber SV Walldorf gelang uns ein wichtiger Sieg, der nicht nur für die Tabelle, sondern auch für die Moral unserer Mannschaft von großer Bedeutung war.

In der letzten Runde traten wir gegen den SC Leipzig-Lindenau an. Es war ein entscheidendes Spiel, in dem es darum ging, das Turnier positiv zu beenden. Mit großem Engagement und Kampfgeist konnten wir schließlich auch hier einen Sieg erringen. Damit schlossen wir das Turnier mit insgesamt 5 Mannschaftspunkten und 13 Brettpunkten auf dem 18. Platz ab – ein Ergebnis, das nach dem schwierigen Turnierverlauf einen versöhnlichen Abschluss darstellte und der Startragliste entsprach. Insgesamt war das Turnier für uns eine wertvolle Erfahrung. 

Unser Dank gilt dem Ausrichter SV Walldorf und Peter Schell für die tolle Organisation des Turniers, den Schachfreunden Wilstermarsch und Itzehoe für die Bereitstellung der elektronischen Bretter, welche diese Meisterschaften auch für die Zuhausegebliebenen zu einem besonderen Erlebnis machten.

Herzlichen Glückwunsch an den Gewinner TV Tegernsee!

Bildunterschrift: SC Turm Erfurt, 1. Brett: Dmytro Boroshnev; 2. Brett: Hannes Buff; 3. Brett:  Johann Balthasar; 4. Brett: Georgi  Birkoben                        

U12w -  SV Empor Erfurt

U10 -  SG Blau-Weiß Stadtilm